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15. September bis 30. November 2026.

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Wenn ein Ort seine Zukunft gestaltet – und wir mittendrin sind

01.07.26

Oberstdorf hat sich auf den Weg gemacht, seine Zukunft bewusst zu gestalten. Mit dem Zukunftsbild Oberstdorf wurde auf Initiative der Hoteliers in einem breit angelegten Prozess eine langfristige Vision für unseren Ort entwickelt – für den Lebensraum ebenso wie für den Urlaubsraum. Über 80 Engagierte aus Tourismus, Wirtschaft, Vereinen und Gemeinde haben gemeinsam daran gearbeitet, Ideen diskutiert, Perspektiven eingebracht und ein klares Leitbild formuliert. Herausgekommen ist eine Orientierung, wohin sich Oberstdorf als Destination entwickeln will – und wofür wir in Zukunft stehen möchten.

Warum das Zukunftsbild Oberstdorf für uns als Gastgeber so wichtig ist

Wir finden: Das ist ein starkes Signal. Es zeigt, dass Oberstdorf nicht stehen bleibt, sondern aktiv Verantwortung übernimmt – für Qualität, für Natur, für Gemeinschaft und für eine nachhaltige Entwicklung. Genau deshalb war für uns von Anfang an klar, dass wir diesen Prozess aktiv mitgestalten möchten. Ein Zukunftsbild lebt davon, dass es von den Menschen im Ort getragen wird. Und als Gastgeber tragen wir eine besondere Verantwortung für das Bild, das Gäste von Oberstdorf mit nach Hause tragen – denn das, was sie erleben, ist am Ende das, was bleibt.

Aktive Mitwirkung der Oberstdorfer Hoteliers im Zukunftsprozess

Mara ist seit dem ersten Workshop dabei – manchmal bis spät abends, manchmal in Diskussionen, die lebhafter wurden als erwartet. Einheimische und Gastgeber hatten dabei nicht immer dieselben Vorstellungen – und genau das war wertvoll. Sie und viele weitere Hoteliers haben die Perspektive eingebracht, die wir als Gastgeber haben: Was erleben Gäste wirklich? Was macht Oberstdorf für sie besonders – und was könnte es noch werden? Heute sitzt Mara mit am Tisch, wenn aus Ideen Pläne werden. Sie bringt dabei mit, was sie von unseren Gästen weiß – was sie vermissen, was sie lieben, was sie sich wünschen. Wir sehen uns nicht nur als Teil der Destination Oberstdorf, sondern übernehmen aktiv Verantwortung für ihre Weiterentwicklung. Wir bringen unsere Erfahrungen aus dem Alltag ein, diskutieren Ideen, denken Prozesse weiter und beteiligen uns an der Frage, wie Oberstdorf langfristig attraktiv bleiben kann – für Einheimische ebenso wie für Gäste.

Das Zukunftsbild im Alltag – was das konkret für uns bedeutet

Ein Leitbild, das im Ordner verstaubt, nützt niemandem. Deshalb haben wir uns gefragt: Was bedeutet das konkret für unseren Alltag? Wo können wir uns einbringen, um Oberstdorf als Wohn- und Urlaubsraum nachhaltig attraktiv zu gestalten? Wie können wir unsere Verantwortung wahrnehmen und uns engagieren? Sei es in der Gestaltung unserer Lieferketten, unserer Unternehmensphilosophie oder unserer ganzjährigen Angebote. Mit Cora Bethke-Frank im Markt-Gemeinderat engagieren wir uns auch politisch im Ort – und sind froh, dass dieser das Zukunftsbild unterstützt und vorantreibt.

Gleichzeitig stellen wir uns die Frage, wie wir die Natur noch stärker in unser Tun einbinden können. Es war uns schon immer ein großes Anliegen, unseren einzigartigen Naturraum nachhaltig zu schützen – und gleichzeitig unsere Liebe und Begeisterung dafür an unsere Gäste weiterzugeben. Hier sind wir bereits seit über 30 Jahren aktiv dabei, unser Handeln nachhaltig zu gestalten. Neben dem Einsatz von Photovoltaik, Blockheizkraftwerk und der Verwendung von 100%-Ökostrom hinterfragen wir fortlaufend unsere Prozesse in jeder Abteilung. So konnten wir unsere Wäschewechsel im Housekeeping um unglaubliche 75 Prozent reduzieren, Energie- und Wasserverbrauch spürbar reduzieren sowie das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im Team stärken. Und wir bleiben dran – jede kleine Stellschraube zählt.

Ein zentrales Thema bleibt für uns zudem die Qualität – und das ist für uns keine Checkliste. Jeden Tag neu schauen, ob das, was wir tun, auch wirklich gut genug ist: Das besprechen wir im Team – offen, auch wenn's manchmal unbequem ist. Deshalb haben wir das Zukunftsbild im ersten Schritt bewusst in unser Team getragen, es vorgestellt, eingeordnet und diskutiert. Unser Ziel ist es, dass es nicht nur bekannt ist, sondern verstanden und gelebt wird.

Oberstdorf ist unser Zuhause – und das soll es bleiben. Nicht als Bühne, nicht als Kulisse, sondern als echter Ort, in dem man gern lebt und gern zu Gast ist. Es liegt viel vor uns – und wir sind ehrlich gesagt froh, dass wir das nicht alleine angehen. Wenn Sie beim nächsten Aufenthalt mehr wissen wollen – fragen Sie Mara einfach. Sie erzählt gern davon.